DIE
NÄCHSTEN TERMINE
Samstag, 24.03.2012, ab 10
Uhr, Stände des Netzwerks gegen den Bau der A52 auf dem Europaplatz in
Gladbeck. Klaus der Geiger – der bekannteste Deutsche Straßenmusiker –
spielt von elf bis halb eins in der Gladbecker Innenstadt. Los geht es
auf der Hochstraße vor dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus.Sonntag, 25.03.2012 Ratsbürgerentscheid zur A52 in GladbeckTunnel-Video zeigt Lärm am und auf Tunnel

(23.03.2012)
Am 14.03 haben einige Gladbecker eine Exkursion zur A46 in Düsseldorf
gemacht, wo ein Tunnel steht, der mit dem in Gladbeck geplanten
vergleichbar ist. Das Video zeigt, welcher Lärm an den Tunnelausgängen
bzw. sogar 100 Meter davon entfernt auf dem Tunnel herrscht. Auf dem
Tunnel selbst sind die Bäume nicht gesund- wie sollen sie dann
erst auf der "Stadtallee" sein?
Auch im Tunnel selbst (der Tunnel
in Düsseldorf ist nur etwa halb so lang wie der in Gladbeck) macht das
Fahren keinen Spass. Vor allem nicht bei Staus oder Unfällen.
Das Video können Sie sich hier ansehen. bzw. auf
http://www.transit-autobahn.de/transit/node/81 am Ende der Seite.
Bürgermeister glaubt an weniger Schadstoffbelastung- und irrt!
(23.03.2012)
Radio Emscher-Lippe berichtet heute in den Lokalnachrichten, dass nach
Angaben des Bürgermeisters Roland die Schafstoffbelastung durch den
Ausbau sinken wird (Begründung: es gibt weniger Stop and Go). Da irrt Herr
Roland leider, weil mit der Autobahn viel mehr Autos und vor allem
LKWs unterwegs sein werden. Dadurch steigt die Belastung sogar noch.
(bitte lesen Sie auch den Artikel weiter unten: Schadstoffausstoss auf
der A52 wird sich stark erhöhen)
Ehemaliger Verkehrsminister Christoph Zöpel gegen A52
(23.03.2012)
Der ehemalige NRW-Verkehrsminister Christoph Zöpel war am Donnerstag in
Gladbeck, um sich vor Ort ein Bild vom geplanten Ausbau der B224 zur
A52 zu machen. Dabei bezeichnete er den Ausbau als falschen Weg und
sagte, der Tunnel habe eine Alibi-Funktion. Er plädierte statt der
Autobahn für einen Ausbau der U11 (Essen- Gelsenkirchen-Horst) bis nach
Gladbeck und einem besseren Bahntakt .
Berichte zum Besuch:
Lokalkompass,
Derwesten.deBUND widerspricht Behauptungen der Stadt: zuwenig Lärmschutz!
(22.03.2012)
In einer Pressemitteilung widerspricht der BUND (Bund für Umwelt und
Naturschutz) den Argumenten der Stadt. Auf der Infoveranstaltung in
Gladbeck-Zweckel hat Herr Heinze vom Landesverkehrsministerium
gesagt, der Lärmschutz ausserhalb des Tunnels werde für 66000 Fahrzeuge
pro Tag gewährleistet. Das ist aber unzureichend, weil laut
Verkehrsuntersuchung von Strassen NRW nördlich der A2 täglich 71100
Fahrzeuge fahren sollen. Der BUND macht ausserdem darauf
aufmerksam, dass die Lärmschutzwerte nur für geschlossene Räume
in Gebäuden gelten. In Gärten und vor den Häusern an der A52 kann es
also viel lauter sein. Ferner reduziere der Flüsterasphalt den Verkehr
nicht um die behaupteten 5-10 Dezibel, sondern nur um 3-5 Dezibel. Die
Stadtstrasse auf dem Tunnel wird laut
aktuellem Verkehrsgutachten auch viel mehr Verkehr tragen als von der Stadt behauptet.
Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie
hier.
Radio-Emscher-Lippe-Sendung am Dienstag abend

(20.03.2012)
Am Dienstag abend fand die Sondersendung von Radio-Emscher-Lippe statt.
Den Fragen stellten sich Meike Maser-Plag vom Bürgerforum A52 und
der Sprecher der Stadt, Peter Bresser-Barnebeck. Hier sind die wichtigsten Aussagen:
Peter
Bresser-Barnebeck: Autobahn wird 31 Meter breit anstatt 16 Meter
heute (Anmerkung: Trennwirkung ausserhalb des Tunnels nimmt zu)
Meike
Maser-Plag: sie schlägt als Alternative zur Autobahn das Dortmunder
Modell der B1 vor: eine Bundesstrasse mit einer
Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, um so eine Verflüssigung des
Verkehrs zu erreichen. Das könne schon heute umgesezt werden anstatt
eine Autobahn erst am Tag X. (Anmerkung: eine gute Idee, schnell umsetzbar und ohne dass sie Gladbeck irgendetwas kostet)
Meike
Maser-Plag: westlich vom
Kreuz wird auf der A2 kein Flüsterasphalt sein und der
Überflieger sowie Feinstaub und Stickstoffoxide; die
Lärmschutzwälle sind
unterhalb des Überfliegers; die Autobahn zieht mehr Verkehr an als
wir heute haben. Durch
den Ausbau gibt es viel schnelleren und mehr Verkehr und mehr
LKW-Verkehr; der LKW-Verkehr würde sich vervierfachen
Meike
Maser-Plag: eine Autobahn zieht mehr Verkehr an, letztens auch an der
A46 gesehen; es ist ein Trugschluss, dass Verkehr auf Autobahnen
flüssiger läuft als auf Bundesstrassen
Meike
Maser-Plag: es gibt eine Grossbaustelle in Gladbeck, Bottrop und an dem
Autobahn-Kreuz; es sind 4+4+4 Jahre Bauzeit (jeweils für Bottrop, das
Kreuz und Gladbeck)
Peter
Bresser-Barnebeck: wir haben nicht riesigen Investor vor Tür, der
nicht wegen Stau (B224) kommt
Peter
Bresser-Barnebeck: als Stadt eingesetzt, dass es Lösung gibt, die
für Menschen, die an der B224 leben, zu Verbesserungen kommt (warum
haben viele nichts davon ausser mehr Schadstoffe wie Feinstaub und
Stickstoffoxiden sowie Lärm?)
Peter
Bresser-Barnebeck: Autobahnen dienen dazu, Fernverkehr abzuwickeln
über 100 -500 km (Anmerkung: also noch mehr LKW-Verkehr)
Meike
Maser-Plag: diese Autobahn würde nicht für Gladbecker gebaut
werden, ich denke nicht, dass Gladbecker Vorteile davon haben
Meike
Maser-Plag: Schadstoffbelastung wird schlimmer werden, LKW-Anteil würde
zunehmen; 2010 war die Stickstoffoxidbelastung schon um 20%
überschritten. Sie fordert eine Feinstaub-Messstation in Gladbeck,
nachdem der letzte Antrag der Stadt in 2005 gescheitert ist.
Radio-Emscher-Lippe bietet die gesamte Sendung zum Nachhören an.
Haus + Grund warnt vor dritter Autobahn in Gladbeck
(20.03.2012) Die WAZ berichtet in ihrer
Online-Ausgabe
davon, dass Haus + Grund vor einer dritten Autobahn (also die
A52) warnt und keine Empfehlung für den Ratsbürgerentscheid abgibt.
Die Argumente sind unter anderem:
Eine Autobahn würde zu mehr
Verkehr führen mit Hinweis, dass die Stadt Bottrop sich gegen eine
Fortführung der A31 Richtung Süden mitten durch das Stadtgebiet gewehrt
hat. Neben einer Verdoppelung des Verkehrs würde der Schwerlastverkehr
deutlich zunehmen. Die Umwelt würde durch Abgase, Feinstaub und
Lärm belastet . Die Gladbecker Bevölkerung hätte kaum Vorteile und die
Stadtallee auf dem Tunnel würde eine stark befahrene
Verbindungsstrasse. Zuletzt würde auch Wittringen durch den Überflieger
stark beeinträchtigt.
WDR-Bericht zu Gladbecker Bürgerinitiative und den Ausbau
(20.03.2012)
Der WDR berichtet in einem Beitrag über den Widerstand der Gladbecker
Bürgerinitiative und die Folgen des Bürgerentscheids für die Bürger und
Anwohner. Den gesamten Artikel lesen Sie
hier.
Überflieger in Wittringen- so könnte er aussehen!

(19.03.2012)
In einem Gutachten, dass Professor Lühder 2009 für die Stadt
Gladbeck angefertigt hat (Titel: Autobahnknotenpunkt A2/ A52),
Entwicklung eines Alternativkonzeptes) findet sich auf Seite 7 ein
Foto, wie der Überflieger der A52 in Wittringen aussehen könnte.
Das Foto wurde dem Gladbecker Rat am 04.06.2009 als Fotomontage
vorgestellt. In dem Gutachten selbst heisst es unter anderem: "Zu den
Belastungen aus Schall- und Abgasemissionen tritt die visuelle
Beeinflussung dieses Bauwerks in unmittelbarer Nachbarschaft zum
Naherholungsgebiet."
Das Gladbecker Autobahnkreuz soll künftig für
150.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt sein (das Kamener Kreuz hat heute
täglich 160.000).
Das gesamte Gutachten können Sie hier nachlesen.
Dokumentarspaziergänge in Gladbeck sind zuende
(19.03.2012)
Am Sonntag fand zum letzten Mal der Dokumentarspaziergang statt. Ca.
135 Bürger nahmen teil. Lesen Sie Berichte zu den insgesamt
5 Spaziergängen mit Fotos und Hinweisen zu den Folgen auf der der
Netzwerkseite (http://www.transit-autobahn.de/transit/node/74) bzw. zum
dritten Spaziergang.
Folgen der A52 in einem Youtube-Video

(19.03.2012)
In einem Youtube-Video werden die Folgen des Ausbaus der B224 zur A52
als kleiner Film mit Lied dargestellt. Viel Spass beim Anschauen!
http://www.youtube.com/watch?v=4Prn5esBfIQ
Schadstoffausstoss auf der A52 wird sich stark erhöhen

(14.03.2012) Mit der A52 wird die Luft keineswegs besser. Im Gegenteil wird die Belastung weiter steigen.
Es
werden viel mehr Autos und LKWs unterwegs sein als heute (von
39800 auf fast 70000 Fahrzeuge pro Tag, LKW-Anteil steigt von 3000 auf
11700 LKW pro Tag).Aufgrund
des vorherrschenden Windes aus westlichen/
südwestlichen Richtungen werden
besonders Gladbeck-Brauck und
-Butendorf belastet werden. Der Tunnel wird die Abgase nicht
abhalten, sie werden vermutlich über ein Gebläse nach oben
transportiert.
Wie Sie die Tabelle lesen:
Die Belastung wird pro Fahrzeug und km angezeigt.
In den linken Spalten stehen die Geschwindigkeit und Verkehrsdichte. Ganz unten ist der heutige Zustand bei 70 km/h,
ganz
oben der zukünftige Zustand bei 120 km/h nördlich des Tunnels bzw. 130
km/h südlich davon (Anmerkung: tatsächlich soll südlich kein Tempolimit
vorgegeben sein).
NOx= Stickstoffoxide
PM 10/ PM 2.5 Feinstaub
Bei
den Schadstoffgrenzen zählen später nur Jahresmittelwerte, d.h.die
Belastung tagsüber kann sehr viel höher sein als nachts. Die Folgen der
Schadstoffbelastungen können Sie oben unter dem Menüpunkt "Argumente"
lesen.
Quelle: http://www.stoppt-a52.de/planemissionen.pdfWir waren bei der Infoveranstaltung am 12.03 in Gladbeck-Zweckel

(14.03.2012)
Bei der Infoveranstaltung am 12.03 in Gladbeck-Zweckel informierte der
Bürgermeister Roland über den geplanten Ausbau der B224 zur A52.
Begonnen wurde mit einem Film, um die angeblich heutigen Staus der B
224 zu zeigen. Gefilmt wurde der Feierabendverkehr (interessanterweise
zeigten die ausgehändigten Unterlagen dann doch Fotos, wo auf der
B224 nur wenige Autos unterwegs sind. Danach kam eine Präsentation des
Ausbaus. Als Nachteile wurden die lange Bauzeit genannt. Zur
Tunnelverlängerung im Osten Gladbecks hiess es von Herrn Heinze vom
NRW- Verkehrsministerium "der Bund lässt das nicht zu, es gibt keine
Notwendigkeit". Die Frage, ob die A52 im Bereich der Zufahrten breiter
werde und nach Butendorf verlagert wird, konnten sie nicht beantworten
(Anmerkung: wir vermuten, dass die A52 mindestens doppelt so breit wird
wie heutige B 224). Beim Lärmschutz wurde versprochen, dass die
Grenzwerte von 49 Dezibel nachts und 59 Dezibel tagsüber nicht
überschritten werden. Verschwiegen wurde aber, dass mit der A52 viel
mehr Verkehr unterwegs ist ohne die heutigen Ruhephasen. Zu kritisieren
ist ebenso, dass auf die Schadstoffbelastungen überhaupt nicht
eingegangen wurde. Skeptisch machte auch die Aussage des
Bürgermeisters, mit einer Verlagerung der A52 durch die Heege wäre
Gelsenkirchen nicht zufrieden gewesen. Es sei eine Verlagerung der
Verkehrsprobleme von Gladbeck nach Gelsenkirchen. Anmerkung: wenn die
A52 doch so positiv ist, hätten die Gelsenkirchener sich doch freuen
müssen?! Herr Heinze verharmloste noch die Abstimmung damit, dass
er sagte, es gehe nur darum, dass man die Erlaubnis zum Planen der A52
gäbe. Anmerkung: wenn erst mal geplant, kommt die A52 auch.
Bürgermeister Roland sagte auch, die Tunnelstrasse solle eine Sackgasse
werden. Fraglich bleibt, wie dann über den Tunnel die Stadtteile links
und rechts der Autobahn verbunden werden sollen.
Sondersendung bei Radio-Emscher-Lippe am 20. März
(13.03.2012)
Radio-Emscher-Lippe wird am 20.03.2012 von 18 bis 20 Uhr in
einer zweistündigen Sondersendung gemeinsam mit Befürwortern und
Gegnern das Pro & Contra des Vorhabens diskutieren. Alle Hörer
können mitmachen und vorab
hier bzw. während der Sendung ihre Fragen zu dem Mammutprojektt stellen.
Dokumentarspaziergang V in Gladbeck am kommenden Sonntag
(13.03.2012)
Zum letzten Mal findet am kommenden Sonntag der finale
Dokumentarspaziergang V in Gladbeck statt. Mindestens 107 Spaziergänger
nahmen am letzten Sonntag teil und waren zwischen Feuerwache, Graben-
und Landstraße, Ringeldorfer-, Garten-, Horster und Wilhelmstraße
unterwegs.
Sie liessen sich unter anderem erklären, wie ein
schnellerer und höherer Anteil erst durch die Autobahn angezogener
Verkehr (induzierter Verkehr) zu wesentlich stärkerem Lärm und zu
einer wesentlich höheren Schadstoff-Belastung führen würde. Oder wie an
den Tunnelmündern Lärm, Feinstaub und Stickstoffdioxid ungefiltert
austreten würden – genau wie an den Auf- und Abfahrten an der
Schützenstraße und am Heimannshof.
Lesen Sie Berichte zu den ersten vier Spaziergängen auf der
Netzwerkseite (http://www.transit-autobahn.de/transit/node/74) bzw. zum
dritten Spaziergang.
Der Dokumentarspaziergang V findet statt am Sonntag, 18.03.2012 um 16 Uhr. Treffpunkt ist an
der Fußgängerbrücke der B 224 in Gladbeck Butendorf in Höhe der
Ringeldorfer Straße, Haus Nr. 85. Gemeint ist die Brücke zwischen
Butendorf- und Gladbeck-Ost.Ratsbürgerentscheid - ein Nein stoppt definitiv Bau der A52 in Gladbeck
(08.03.2012)
In der jüngsten Vergangenheit gibt es Gerüchte, dass die Autobahn auf
jeden Fall gebaut wird. Das ist aber falsch. Wenn die Mehrheit der
Gladbecker Bürger mit Nein stimmt, wird die A52 definitiv nicht gebaut.
In der
Priorisierungsliste des Landes NRW
heisst es zum Bau der A52: "Weiterführung bei Konsens mit Gladbeck,
Stopp bei Dissens." Ausserdem wird der Verkehr bei Nichtbau der A52
bei weitem nicht so stark zunehmen wie mit einer Autobahn. Die Zahl
der Pendler nimmt sogar ab, weil bis 2030 die Gladbecker Bevölkerung um
9% schrumpft.
Stadt Gladbeck ignoriert ihre Stellungnahme zur A52 von 2009
(08.03.2012)
In ihrer ablehnenden Stellungnahme zur A52 hat die Stadt Gladbeck
2009 viele Punkte kritisiert. Darin heisst es unter anderem:
- Die
Gesamtsumme aller in das Autobahnkreuz einfahrenden Verkehre beträgt
ca. 155.000 KFZ/Werktag. Die Abwicklung dieser äußerst hohen
Verkehrsmengen ist mit einer extremen Verlärmung des Umfeldes verbunden.
- Sie sieht in der verkehrstechnischen Ausgestaltung des Autobahnkreuzes [...] eine erhebliche Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes. Dies betrifft sowohl die Gesamtausdehnung des AB-Kreuzes wie auch seine problematische Höhenentwicklung.
- Der Gladbecker Bevölkerung wird ein Stück Lebensqualität entzogen und die Erreichbarkeit der Naherholungsräume wird sehr in Mitleidenschaft gezogen.
- Auf Gladbecker Stadtgebiet sind nahe an der Stadtgrenze an der Welheimer Straße etwa ein halbes Dutzend Wohnhäuser
durch den Ausbau zur A52 betroffen. Hier wird es durch den zunehmenden
Verkehr insbesondere zu verstärkten Lärmimmissionen kommen, aber auch
die Schadstoffbelastung durch Feinstaub und NO2 wird ansteigen.
- Im vorliegenden Luftschadstoffgutachten wird an einigen Punkten ein Erreichen des Grenzwertes für NO2 prognostiziert.
- Die
Umweltverträglichkeitsuntersuchung (von 2005) entspricht in vielen
Bereichen nicht mehr heutigem Kenntnisstand. Hier hätte eine
Aktualisierung erfolgen müssen.
- Der Bau der Autobahn A 52 wird insbesondere im Stadtgebiet von Gladbeck als langjährige Großbaustelle
zu einer erheblichen Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens im
Stadtgebiet beitragen. Von den Auswirkungen werden viele Bürgerinnen
und Bürger sowie die örtliche Wirtschaft und der Handel ebenso wie
städtisches Eigentum stark betroffen sein. Im städtischen Verkehrsnetz
wird die Verkehrsbelastung sich verändern und in Teilabschnitten wird
mit einer erheblichen Mehrbelastung zu rechnen sein.
- Die gesamte Stellungnahme lesen Sie hier als PDF.
Fragen an Bürgermeister Roland- Antwort ist offen
(04.03.2012)
Wie soll der Gladbecker Anteil von etwa 2 Mio. Euro am
A-52-Tunnelbauwerk im Rahmen des Nothaushalts finanziert bzw.
aufgebracht werden? Diese Frage haben wir heute online auf der Seite der Stadt Gladbeck eingegeben.

Weitere Fragen, die wir haben:
Gibt
es eine Garantie, dass der Flüsterasphalt nach 10 Jahren (dann ist
er abgenutzt) erneuert wird? Haben wir dann wieder neue Baustellen und
Staus? Wie kann ein Tunnel versprochen werden, wenn der Bundestag
noch nicht darüber abgestimmt hat und es auch sonst keine
schriftliche Zusicherung gibt? Wie und wo sollen durch die A52 neue
Arbeitsplätze entstehen? Wir fürchten, dass Jobs verloren
gehen, weil Auswärtige die Baustelle A52 meiden und nicht mehr in
Gladbeck einkaufen werden. Warum wird abgestimmt, bevor es eine
Detailplanung gibt? (Man stimmt hier über die Katze im Sack ab).
Warum wird auf Ihren Infoveranstaltungen nicht auf die gesundheitlichen
Folgen der A52 eingegangen? Was meint das Gladbecker Gesundheitsamt?
Wie soll der Lärm und vor allem Feinstaub/ Stickstoffoxide etc.
aufgefangen werden?
Ausbau der A52 in Gladbeck macht krank- trotz Tunnel
(01.03.2012) Durch den Ausbau der A52 in Gladbeck wird sich der Verkehr nahezu
verdoppeln. Damit einher geht eine höhere Schadstoff- und
Lärmbelastung. Und damit u.a. Atemwegserkrankungen und eine Erhöhung
der Krebsrate und Schlaganfallrisiko. Lesen Sie hier alle
Nachteile.
Bürgerinitiativen im WAZ-Interview: (Gesundheitliche ) Nachteile der A52 in Gladbeck überwiegen
(21.02.2012)
Im Interview mit der WAZ Gladbeck begrüssten die Bürgerinitiativen
den für den 25. März anstehenden Ratsbürgerentscheid und empfehlen mit
Nein zu stimmen. Sie begründen es mit dem (Anm: krebserzeugenden)
Feinstaub, Stickstoffoxiden und Lärm durch die starke Verkehrszunahme
mit der A 52. Ferner wiesen sie darauf hin, dass die Nachteile
überwiegen. Das ganze Interview lesen Sie
hier.Netzwerk
Bürgerinitiativen kritisiert einseitige Informationspolitik der Stadt
und Verharmlosung der gesundheitlichen und ökologischen Folgen

(22.02.2012) In einer Pressemitteilung kritisiert das Netzwerk die Informationspolitik der Stadt. Dazu heisst es:
Gladbeck informiert weder neutral, noch ergebnisoffen
Das
Netzwerk Bürgerinitiativen fordert die Stadt auf, ihre
Informationspolitik und das Format ihrer Veranstaltungsreihe zum Bau
der A 52 durch Gladbeck zu überdenken. Dazu erklärt Andreas Gastreich,
Sprecher der Bürgerinitiative Stoppt A 52 Gladbeck: „Die bisherigen
zwei Veranstaltungen
der Stadt waren – auch von Medien wie dem WDR kritisiert – Autobahn-Schönmalerei.
Höchste
Zeit, die Informationspolitik und das Veranstaltungskonzept vor der
dritten Veranstaltung in der Waldorfschule am 28.2. zu überdenken.“
Risiken und Nebenwirkungen werden verharmlostEine
neutrale, umfassende und ergebnisoffene Information wurde seitens der
Stadt nicht geboten. Das Benennen gerade auch von ökologischen und
gesundheitlichen Folgen, Risiken und Nebenwirkungen des A 52-Verhandlungsergebnisses blieb den Bürgerinnen und Bürgern in
den Fragerunden vorbehalten.
Demokratische gute Sitten angemahnt
Eine
derart einseitige Informationspolitik durch die Stadt, deren
Bürgermeister umfassende Information und volle Transparenz zugesagt
hat, widerspricht nicht nur demokratischen guten Sitten und heute
notwendiger Bürgerbeteiligung bei Großprojekten, sondern wird auch dem
Informationsanspruch
der Gladbecker Stimmberechtigten nicht gerecht. Sie haben Anspruch,
über das Für und W i d e r dieser Planung informiert zu werden, was die
WAZ Gladbeck mit einem kontrovers besetzten Podium in einer Diskussion
versucht hat.
Deshalb fordert das Netzwerk Bürgerinitiativen:
1. Bei den künftigen Veranstaltungen der Stadt zum Autobahnbau werden die Kritiker dieser
Planung am Podium beteiligt.
2. Im städtischen Informationsbüro werden auch die Materialien der Bürgerinitiativen gegen
die Transit-Autobahn ausgelegt, die für Alternativen zum Autobahn-Bau werben.
3. Auf der städtischen Informationsseite zur A 52 im Internet soll mit Links auf das Netzwerk
Bürgerinitiativen und die Bürgerinitiativen hingewiesen werden.
Auf der Seite www.transit-autobahn.de haben wir unter dem Menüpunkt “Gladbecker Rats-
Bürgerentscheid zur A 52“ Dokumente und Informationen bereitgestellt, mit deren Hilfe sich
BürgerInnen ein eigenes, von der städtischen Darstellung unabhängiges Urteil bilden können.
Netzwerk Bürgerinitiativen bittet um Spenden
Flugblätter und Informationsmittel kosten Geld. Wir bitten um vielfältige, auch finanzielle Unterstützung.
Überweisen Sie direkt auf folgendes Spendenkonto des BUND: Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland LV NRW e.V., Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, Konto-Nr. 8204700
Unbedingt angeben Stichwort: „Transit-Autobahn“!
Sie können auch online spenden: unter www.transit-autobahn.de über den Menüpunkt "So können Sie
helfen"!
Wer die Aktivitäten des Netzwerks Bürgerinitiativen tatkräftig mit Hirn, Hand oder Fuß unterstützen möchte,
kann sich über die Webseite auch direkt ans Netzwerk oder einzelne Bürgerinitiativen wenden.
Die Pressemitteilung können Sie
hier als PDF ansehen.
Erster Dokumentar-Spaziergang bei Schloss Wittringen

(20.02.2012)
Am gestrigen Sonntag nachmittag fand der erste Dokumentar- Spaziergang
statt. Zahlreiche interessierte Bürger liessen sich von Stephan
Müller vom Bürgerforum A52 erklären, welche Auswirkungen
der Bau der A52 auf das beliebte Gladbecker Erholungsgebiet haben
würde. So würde beispielsweise der Lärm durch die PKWs
und LKWs stark zunehmen - nicht nur durch die Überflieger des
Autobahnkreuzes, die weit sichtbar wären bis zum Parkplatz vor dem
Schloss.
Geplante Lärmschutzwälle- die trotzdem noch zu
niedrig wären, würden bedingt durch ihre dreiecksartige
Wallform viel Fläche entlang der beiden Brillenteiche kosten.
Zu
guter Letzt hätte die beliebte Freizeitstätte auch noch
finanzielle Einbussen zu beklagen. Wer isst oder feiert noch im
Restaurant von Schloss Wittringen, wenn nebenan der Autobahnlärm
dröhnt?
Wenn Sie Anmerkungen oder Fragen zum gestrigen Spaziergang haben, können Sie uns eine email an stoppta52@freenet.de senden.
Broschüre mit Infos und Argumenten gegen die A52

(20.02.2012)
Die Bürgerinitiativen in Gladbeck und das Netzwerk Bürgerinitiativen
aus den Nachbarstädten hat eine Broschüre aufgelegt. Darin finden Sie
zahlreiche Argumente gegen den Ausbau der B224 zur A52. Die Broschüre
können Sie
hier aufrufen.
Darüber
hinaus wird die Broschüre in Kürze in vielen Stadtteilen Gladbecks
verteilt werden. In der Broschüre wird dargelegt, dass sich der Verkehr
von täglich 41580 Fahrzeugen (davon 4500 LKW) in 2010 auf 70000 (davon
11700 LKW) erhöhen würde. Das entspricht der Menge an Fahrzeugen, die
heute schon an grossen Kreuzen wie z.B. Duisburg-Kaiserberg oder
Kamener Kreuz verkehren. Das Mehr an Lärm und vor allem Abgasen
(!) ist gesundheitsschädlich. Nach kalifornischen Studien haben Kinder,
die weniger als 500 Meter von einer Autobahn entfernt leben, bereits
Defizite in ihrer Lungenfunktion. Eine verminderte Lungenfunktion kann
zu Asthma sowie anderen Atemwegserkrankungen und somit zu einer
verkürzten Lebenserwartung führen!
Verkehrsgutachten von Strassen NRW zur A52-Belastung
(12.02.2012)
Das Verkehrsgutachten von Strassen NRW zum Bau der A52 zwischen dem
Autobahnkreuz Essen-Nord und Gelsenkirchen Buer liegt uns vor. Es
zeigt die Belastung durch die A52 bis zum Jahr 2025. Sie können es
hier als PDF-Dokument anschauen.
WDR berichtet kritisch über erste Gladbecker Infoveranstaltung
(09.02.2012) Am 09.02 gab es die erste Infoveranstaltung der Stadt zum Bürgerentscheid. Lesen Sie den Bericht
hier Die Autobahn ist gut für Gladbeck!? In Bottrop warnte das Gesundheitsamt vor dem Bau!
(01.02.2012)
Ist die Autobahn wirklich gut für Gladbeck? In Bottrop warnte das
städtische Gesundheitsamt vor dem Ausbau: "Im Hinblick auf die
gesetzlichen Immissionsgrenzwerte und die weiteren Kriterien des
Gesundheitsschutzes ist somit aus Sicht des Gesundheitsamtes zu
empfehlen, dem Planfeststellungantrag zum Bau der A52 in der
vorliegenden Form nicht zu entsprechen!"
Und was ist in Gladbeck?
Lärm und Feinstaub machen krank! Bei doppelt soviel Verkehr wie heute
erst recht! Ausserdem entsteht durch den Bau kein einziger weiterer
Arbeitsplatz in Gladbeck, es fliesst kein einziger Euro in die
Steuerkasse. Die A52 ist eine Fernstrasse- der Schwerlastverkehr
profitiert, nicht die Pendler.
Der Gladbecker Bürgerentscheid zur A52 bei
Facebook